Flash Drive Datenrettung

Datenspeicherung in die Cloud

Ein Datenverlust kündigt sich in den seltensten Fällen im Vorfeld an. Häufig macht sich ein Ausfall oder Defekt bei einem USB-Stick erst beim erneuten Verwenden des Speicher-Sticks bemerkbar. Häufig wird ein fehlerhaftes Gerät nicht mehr vom Computer erkannt: Der Zugriff auf die auf dem Speichermedium befindlichen Daten ist nicht mehr ohne Weiteres möglich.

Ursachen für einen möglichen Datenverlust

Trotz ihrer robusten und kompakten Bauweisen sind auch USB-Sticks nicht vor einem Datenverlust oder Totalschaden gefeit. Zu den häufigsten Gründen für einen Datenverlust gehören beispielsweise:

-Virenangriffe
-Unsachgemäßes Entkoppeln des Speichermediums
-Elektrostatische Entladungen oder Stromstöße
-Versehentliches Löschen oder Formatieren
-Umwandlung des Dateisystems

Datenrettung nach Logik-Fehlern

Verlorene Daten lassen sich in der Regel unkompliziert und einfach mit verschiedenen Datenrettungssoftwares wiederherstellen. Derartige Software ist in der Lage, durch Softwareabstürze, Beschädigungen oder Formatierungen gelöschte Daten, wiederherzustellen. Hierzu ist die Verbindung zu einem Computer herzustellen. Die Datenrettungssoftware scannt nach Datenfragmenten und analysiert den USB-Stick oberflächlich nach gelöschten Daten. In der angezeigten Vorschau lassen sich nun sämtliche Daten per Klick wiederherstellen. Um einem erneuten Datenverlust vorzubeugen, ist das Kopieren der soeben wiederhergestellten Daten auf ein alternatives Speichermedium ratsam.

Die Rettung nach logischen Beschädigungen wie fehlerhaften Sektoren, Beschädigungen am Dateisystem oder defekten Nutzerdaten ist grundsätzlich möglich. Da kostenfreie Reparatursoftware in die Datenstruktur des Sticks eingreift und vorhandene Beschädigungen womöglich gar verschlimmert, ist vor dem eigenhändigen Versuch der Datenrettung die Erstellung einer sektorbasierten Kopie des USB-Sticks empfohlen.

Datenrettung nach Hardware-Fehlern

Es gibt zahlreiche Indizien, die für einen Hardwarefehler hinweisen. Erkennt das Betriebssystem nach Anschluss des Speichermediums zwar ein Gerät, kann es jedoch nicht zuordnen, handelt es sich häufig um einen Defekt am Speichercontroller. Dies liegt auch vor, wenn das Betriebssystem direkt nach einer Formatierung des Speicherträgers fordert. Eine Formatierung ist in jedem Falle abzulehnen, um einen Datenverlust zu vermeiden. Selten sind die Anschlusskontakte des Sticks verstaubt. Häufiges Anstecken und Abstecken nutzen die Kontakte ab und rufen Erkennungsprobleme hervor. Hierbei kommt es teilweise zur kompletten Nicht-Erkennung. Alternativ bleibt der Datenzugriff verwehrt. Hier hilft nur noch der Gang zum Spezialisten.

Da keine einheitlichen Flash-Datenspeicher-Standards existieren unterscheidet sich der Aufwand für eine Datenrettung erheblich. Prinzipiell lassen sich Daten auf defekten USB-Sticks mit Hardwareschaden extrahieren. Hierzu erfolgt der Ausbau der Speicherchips aus den Laufwerken und die Auslesung Chip für Chip in einem speziellen Lesegerät, welcher jeden Datenblock ausliest. Auch beschädigte Controller lassen sich für die konsistente Herstellung verlorener Daten durch die Neuformulierung von Controller-Algorithmen reparieren. Die Kosten für eine Datenwiederherstellung richtet sich nach dem aufgebrachten Aufwand.

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