Board SWAP beim iPhone – die Königsdisziplin der Datenrettung

Warum kann bei der Datenrettung nicht einfach der Speicher ausgelesen werden

Apple hat zahlreiche Sicherheitsmechanismen geschaffen um die Sicherheit der sich auf dem iPhone befindlichen Daten zu gewährleisten.

Diese seitens Apple gut gemeinte Sicherheitsvorkehrungerschwert aber im Fall der Fälle die Rettung der Daten.

Apple hat mehrere Komponenten auf dem Logicboard des iPhones aneinander gekoppelt. Das hat zur Folge, dass man in Fällen von
irreparablen Platinenschäden, massiven Sturzschäden, Salzwasserschäden, misslungenen Selbstreparaturen und anderen schweren
Defekten, nicht einfach den Nand-Speicher (Festplatte) des iPhones auslöten und auf einem Lesegerät auslesen kann. Ein weiteres Hindernis
ist hier die 3-fache Verschlüsselung der Daten.

Wie kann das Problem gelöst werden

Es müssen folglich der NAND-Speicher, diverse EEPROM’s, die CPU und Baseband auf eine neue Platine übertragen werden. Diese filigrane Arbeit ist die Königsdisziplin der Datenrettung und wird nur von wenigen Technikern im deutschsprachigen Raum in Perfektion beherrscht. Kleinste Fehler bei dieser Arbeit führen zum Endgültigen Datenverlust.

Man muss jedoch anmerken, dass dieses Verfahren prozentual gesehen nur sehr selten notwendig ist, da bei sorgfältiger Arbeit meistens herkömmliches Micosoldering zu erwünschten Rettung aller sich auf dem Smartphone befindlichen Daten führt.

Datenverlust vorbeugen

Um diese Komplizierten und oft auch preisintensiven Maßnahmen zu vermeiden empfiehlt sich ein regelmäßiges Backup aller wichtigen Daten, dies kann u.a. über iTunes oder aber auch auf die iCloud erfolgen.

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on email

Weitere interessante Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Reparaturauftrag